Heizung
Ihre Heizungsanlage ist älter als 20 Jahre?
Dann sollten Sie sich bereits jetzt über eine Modernisierung der Heizungsanlage Gedanken machen.
Moderne Heiztechnik
Dann sollten Sie sich bereits jetzt über eine Modernisierung der Heizungsanlage Gedanken machen, denn spätestens ab 2004 greifen die verschärften Abgasbedingungen der Bundes-Immissions-Schutzverordnung.
Daher lassen Sie sich jetzt beraten und entscheiden sich für die neuen High Tech Heiztechniken. Dabei unterscheidet man heute zwischen einem Niedertemperatur-Heizkessel mit einem Nutzungsgrad von ca. 94% oder einem Brennwert-Heizkessel mit einem Nutzungsgrad von 100%. Diese sehr guten Werte werden in der Brennwerttechnik durch eine optimale Ausnutzung der Abgase erreicht. Die wie beim herkömmlichen Heizkessel gasförmig anfallenden Abgase werden über einen zweiten Wärmetauscher geleitet, dabei kühlen die Abgase soweit ab, daß der Taupunkt des Abgases erreicht wird und eine Kondensation stattfindet. Die dabei frei werdende Energie wird über den zweiten Wärmetauscher gewonnen und dem Heizmedium zugeführt. Die Heizungsmodernisierung ergänzt mit einer thermischen Solaranlage macht Sinn und wird vom Staat gefördert.
Brennwerttechnik
Heiztechnik findet nicht nur im Heizraum statt
Formschöne Heizflächen zur Raumbeheizung sind heute nicht nur zum heizen da. Sie setzen auch Akzente in der Gestaltung des Wohnraumes. Ob ein gut designter Handtuchwärmekörper im Bad oder ein Garderobenwärmekörper mit integriertem Spiegel in der Diele. Im Wintergarten oder bei großen Fensterfronten Unterflurkonvektoren, Fußbodenheizungen und im warmen Dachgeschoß Lüftungstruhen zum heizen und kühlen. Selbst Treppengeländer können als Heizflächen genutzt werden.
Die gesamte Heiztechnik ist nur optimal, wenn die Heizungsanlage regelmäßig (mind. 1 × jährlich) gewartet wird. Das leistet unser geschultes Personal. Daher bieten wir auch Wartungsverträge an und sind auch bei Notfällen immer für Sie da.
Nachwachsender Rohstoff, CO₂-neutral
Die Reserven fossiler Brennstoffe werden immer knapper und damit wird Energie immer teurer. Diese Entwicklung ist schon deutlich beim Anstieg der Öl- und Gaspreise spürbar. Es ist also wichtig, nachwachsende Rohstoffe zur Energiegewinnung zu nutzen. Eine besonders interessante und vor allem auch günstigere Alternative zum Öl oder Gas sind Holzpellets, die eine immer größere Verbreitung finden.
Holzpellets sind kleine, aus Holzresten gepresste, zylinderförmige Stückchen. Sie sind vollkommen unbehandelt und verbrennen umweltfreundlich und CO2-neutral. D. h. sie geben nur das CO2 ab, dass der Baum der Luft entnommen hat und tragen somit nicht zum Treibhauseffekt bei.
Holzpellets sind unkompliziert in Lagerung und Gebrauch. Sie können wie Heizöl per Tankwagen bezogen werden. Die Pellets werden vollautomatisch dem Heizkessel zugeführt und verbrannt.
Umrechnen: Heizöl — Holzpellets
Sie können einfach Ihren jährlichen Bedarf an Holzpellets berechnen. Ein Kilogramm Holzpellets hat einen Brennwert von ca. einem halben Liter Öl.
So kann natürlich auch direkt aus dem jährlichen Ölverbrauch der benötigte Lagerraum für eine entsprechende Menge Pellets berechnet werden.
Richtwerte. Bei einem Lagervolumen von einem Kubikmeter lagern 650 kg Holzpellets. Die tatsächliche Auslegung stimmen wir vor Ort mit Ihnen ab.
Förderung und Anlagenschutz
Förderung von Holzpelletsanlagen
Holzpelletsheizungen gelten als Biomasseanlagen und werden staatlich gefördert. Weitere Informationen zur Förderung und zum Antrag erhalten Sie unter www.bafa.de (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Der entsprechende Antrag nennt sich „Antrag auf Förderung einer Anlage zur Verfeuerung fester Biomasse“.
Hinweis: Förderprogramme und Antragswege ändern sich regelmäßig. Sprechen Sie uns an — wir sagen Ihnen, was aktuell gilt.
Heizungsschutz — Minimalanforderungen gemäß VDI 2035
Hohe Temperaturen bei der Warmwasserbereitung begünstigen besonders in Hartwasser-Gebieten die Kalkabscheidung. Die Folge: an den Wärmeübertragungsflächen der Heizung entstehen Kalkablagerungen. Der Wirkungsgrad sinkt und die Energiekosten steigen. Im Extremfall kann es sogar zu Schäden an den Wärmetauschern kommen. Eine Enthärtung des Heizungswassers ist deshalb in vielen Fällen unumgänglich. Wird das Trinkwasser vor der Heizungsbefüllung gem. den Richtlinien der VDI 2035 enthärtet, kann sich kein Kesselstein bilden (die Härtebildner werden durch Natriumionen ersetzt). Somit wird Kalkablagerungen und den daraus entstehenden Beeinträchtigungen der gesamten Heizungsanlage wirksam vorgebeugt.
Durch die Erwärmung des Heizungswassers kann dabei der pH-Wert allerdings die Grenze von 9,5 deutlich überschreiten. Somit werden zwar die Richtlinien der VDI 2035, Blatt 1, erfüllt, jedoch empfiehlt die VDI 2035, Blatt 2, einen pH-Wert zwischen 8,2 und maximal 9,5. Wird der empfohlene pH-Wert nicht eingehalten, droht Korrosion. Somit muss neben der Enthärtung des Heizungsfüll- und Ergänzungswassers das Heizungswasser auch entsprechend konditioniert werden. Nur so können die Vorgaben der VDI 2035 und die Empfehlungen und Einbauanweisungen der Kesselhersteller eingehalten werden.
Blatt 2 der VDI 2035 weist darüber hinaus auf die Verringerung des Gesamtsalzgehaltes (Leitfähigkeit) hin. Gefahr von Korrosion ist bei Verwendung von entsalztem Wasser weitaus geringer als dies bei Betrieb mit salzhaltigem, also enthärtetem Wasser und entsprechender Dosierung von Konditionierungswirkstoffen der Fall ist. Die korrosionsfördernden Eigenschaften sind bei vollentsalztem Wasser sehr niedrig und es kann sich darüber hinaus auch kein Kesselstein bilden. Aus diesem Grund empfiehlt Grünbeck generell die salzarme Fahrweise mit Alkalisierung auf einen pH-Wert von 8,2. Dies ist die ideale Verfahrensweise bei geschlossenen Heizungskreisläufen, da insbesondere ein Sauerstoffeintrag in den Heizungskreislauf toleriert werden kann. Dies bedeutet optimalen Schutz der gesamten Heizungsanlage.
Quelle: Grünbeck
Wärme von der Sonne
Solarenergie ist in Sachen Umweltfreundlichkeit nicht zu schlagen. Die Einsparung wertvoller Brennstoffe und die Entlastung der Umwelt von Schadstoffemissionen spricht für die Innovative Energiegewinnung.
Ausreichend Sonne ist vorhanden. Bei uns in Rheinhessen mit den sonnenverwöhnten Weinhängen erreichen wir eine jährliche Sonnenscheindauer von 1800 bis 2000 Std/Jahr. Damit können Sie z. B. ca. 80 – 90 % Ihres Energiebedarfs für die Trinkwassererwärmung abdecken. Ideale Voraussetzungen also, um die umweltfreundliche Energie der Sonne zu nutzen.
Dabei gibt es noch Geld vom Staat: Eine Kollektorfläche von 6 m² kann der Umwelt mehr als 1000 kg CO²/Jahr ersparen. Deshalb wird der Einbau von Solaranlagen vom Bund, einigen Ländern und Kommunen finanziell gefördert. Informationen über die aktuellen Förderprogramme erhalten Sie bei uns. Auch bestehende Heizungsanlagen können mit Solaranlagen ergänzt werden.
Thermische Solaranlagen bestehen aus den Komponenten Sonnenkollektor mit Montageeinheit, Solarkreislauf mit Solarstation und Pumpe, Sicherheitseinrichtungen, Solarregelung und Solar-Pufferspeicher.
Photovoltaik — eigener Strom vom Dach
Was die Solarthermie für die Wärme ist, ist die Photovoltaik für den Strom: Die Module auf dem Dach erzeugen ihn dort, wo er gebraucht wird. Je höher der selbst genutzte Anteil, desto schneller rechnet sich die Anlage — und was übrig bleibt, geht ins Netz.
Wir übernehmen das Vorhaben vollständig:
- Prüfung von Dachfläche, Ausrichtung und Verschattung
- Auslegung von Modulen, Wechselrichter und Speicher nach Ihrem Verbrauch
- Montage, Inbetriebnahme und Anmeldung beim Netzbetreiber
- Verbindung mit Heizung und Warmwasser — etwa für eine Wärmepumpe
- Wartung und Störungsdienst wie bei Ihrer Heizung
Als Innungsfachbetrieb für Heizung und Sanitär denken wir dabei die ganze Anlage mit: Strom, Wärme und Warmwasser gehören im Haus zusammen.
Heizung modernisieren oder Photovoltaik planen?
Wir sehen uns die Anlage an und sagen Ihnen, was sich lohnt.